Heim für ruhiges Alter
Seniorenheim Piastów Gród

”Wenn der Alterungsprozess mit seinen unvermeidlichen Bedingtheiten mit Heiterkeit angenommen wird (...) gibt er den völligen Sinn dem menschlichen Leben. Eine Person im fortgeschrittenen Alter braucht Verständnis und Hilfe." Johannes Paul II.

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Geschichte

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Dort, wo sich die malerische Ecke des Glatzer Landes  zwischen das Gabelsschwerdter Gebirge und das Adlergebirge hineindrückt, liegt der Ort Duszniki Zdrój. Das Städtchen hat eine einmalige Atmosphäre und liegt an der  Reinerzer Weistritz, es ist von Wäldern und Bergen umgeben. In dieser wunderschönen Gegend wurde 1911 das Gästehaus „Prinzessin Charlotte gebaut. Das Objekt gehörte schon damals zu den besten in diesem Kurort. Das Gebäude selbst spielte wegen seiner einmaligen Architektur die erste Geige in der Umgebung.  

Während des ersten Weltkrieges wurde es als Lazarett ausgenutzt, wo Führer der U-Boote und Jagdflugzeugpiloten wieder gesund wurden. Nicht zufällig hat unser Haus der Rote Baron – Manfred von Richthoffen gewählt. Er war  Aristokrat, Ehrenmensch, einer der berühmtesten Piloten in der Welt- mit seiner wunderbaren Maschine – mit dem roten dreiflügeligen Fokker.  Der Rote Baron und seine Freunde "flogen so niedrig, dass sie an Flugzeugflügeln Teile …. der  Damengarderobe forttrugen". Das behauptete ein Presseberichterstatter, während er den damaligen Aufenthalt  der Piloten  Udet, Koehl und  Manfred von Richthoffen im Jahre 1916 in  Duszniki Zdrój  beschrieb. Der 1941 durch das Förderungsbüro herausgegebene Reiseführer bezeichnete „Prinzessin Charlotte”  als exklusives Gästehaus, das sich der „Zentralheizung, Garagen für motorisierte Gäste, Britschken  für Gäste, die die Umgebung besichtigen wollen und diätetische Küche  ” rühmte.  Das Gästehaus war während des zweiten Weltkrieges ein Platz, wo die rumänische Prinzessin Wilhelmine, Frau des Feldmarschalls von Paulus, interniert war. 

Bis Mai 1945 war Frau Hedwig Schinke Besitzerin diese Objektes.  In den Jahren  1946-96 verwaltete das Gebäude der Fonds für Arbeiterferien und spielte damals die Funktion eines Sanatoriums unter dem Namen „Piastów Gród”.

Die Geschichte hat unser Haus nicht verschont, aber trotzdem – wie Herr Marek Perzyński - Autor des Reiseführers  "Niederschlesien für Wissgierige" ist dieses Objekt außergewöhnlich. Sogar seine Stockwerke besitzen ihre eigene Symbolik, die durch Wandfarben ausgedrückt ist. Das Erdgeschoss - das ist der Frühling (grün), der erste Stock – der Sommer (gelb), der zweite Stock- der Herbst (orange), der letzte Stock- der Winter (pflaumenfarbig).  Das Wohnzimmer ist eine Galerie, in der Abbildungen, Bilder und Zeichnungen hängen, die den Ort Duszniki Zdrój innerhalb von 200 Jahren präsentieren. Und das war ein Kurort, der sich immer eines hervorragenden Rufes erfreute.

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Frédéric Chopin, der hier sein erstes ausländisches, öffentliches Konzert gab, kam hier 1826 nicht zufällig zur Kur.  Duszniki Zdrój ist einer der wichtigsten Kultorten von Frédéric Chopin  in Polen. Bis heute  sind in dem Zdrojowki- Park viele Plätze erhalten, die an seine Anwesenheit in diesem Kurort erinnern, das sind zum Beispiel F. Chopin- Landgut, Obelisk und  "Pieniawa Chopina". In dem Chopin- Landgut finden seit über 60 Jahren Internationale Chopin- Festivals statt. Das ist das älteste ununterbrochen wirkendes Klavierfestival und das älteste polnische Musikfestival. Das  Chopin- Landgut ist ein Ort, wo sich seit vielen Generationen  weltbekannte Künstler und Freunde der Chopin- Musik und Klavierspiel treffen.

Reiche Geschichte dieser Region und malerische Umgebung sind reich an unvergesslichen touristischen Attraktionen, so wie:

  • Historische Mietshäuser am Markt von Duszniki
  • Das Rathaus aus dem  XVI. Jahrhundert
  • Barockgewandhaus aus dem XVII. Jahrhundert
  • Pfarrkirche St. Peter und Paul  mit der Walfischkanzel
  • Mendelssohn- Villa (hier entstand der Mendelssohnmarsch)
  • Zdrojowy- Park mit buntem Springbrunnen
  • Alte Trinkhalle
  • Chopin- Landgut mit Konzertsaal
  • Museum der Papierherstellung  mit Papiermühle aus dem Jahr 1605
  • Pilgerfahrtbasilika in Wambierzyce (Albendorf)  aus dem Jahr  1723 mit wunderbarer Marienfigur, alter beweglicher Krippe, Albendorfer Kalvarienberg in Bezug auf Golgota
  • Hügel der Heiligen Rosalia mit Kapelle
  • Herberge zum Mufflon
  • Grünanlage mit Skipisten
  • Schädelkapelle (Denkmal der europäischen Klasse) 
  • Das Wilde Löcher- Reservat 
  • Stausee in Radkowo
  • Festung  Kłodzko – Festung, die nie eingenommen wurde, eine der größten in Polen
  • Mittelalterliche Weit Stoß- Brücke in Kłodzko
  • Eine der in Polen größten „Rhododendron” – Stellen in Zdrój

und viele andere Attraktionen, die sehenswert sind…